Hallo Welt!

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Um Spam zu vermeiden, geh doch gleich mal in den Pluginbereich und aktivier die entsprechenden Plugins. So, und nun genug geschwafelt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

1 Comment

Umfrage zur nächsten Twitterlounge am 30.03.12

0 Comments

Leider ungeil.

Mit großer Vorfreude habe ich mir heute das Album “SSSS” einer Kollaboration namens “VCMG” bei Amazon gekauft; handelt es sich hierbei doch um 2 Pioniere der elektronischen Musik: den Herren Vince Clarke (Depeche Mode, Erasure)  und Martin L. Gore (Depeche Mode).

Die Idee klang spannend: Beide Musiker nehmen jeweils bei sich zuhause etwas auf und geben es dann dem Anderen, auf dass er was hinzufügt und dann wieder zurückschickt, bis man beschliesst, dass es fertig ist. Nun, natürlich bleibt bei solchen Größen aus dem Bereich der Synthesizermusik nicht aus, dass man in Punkto Erwartungshaltung die Messlatte recht hoch hängt, zumal diverse -wirklich geniale- Sologeschichten beider Musiker bereits vorhanden sind.

Also flugs die Kopfhörer aufgesetzt und eingetaucht in eine vermeintlich virtuose Welt voller Klangperlen.. doch schon nach dem Opener wird trotz zwar moderner Sounds und satter Produktion klar, dass hier ein Hype um ein Album gemacht wird, das diesem nicht mal ansatzweise gerecht wird: einfallslose, austauschbare Technotracks ohne irgendeinen Wiedererkennungswert reihen sich hier aneinander. Gesungen wird gar nicht (obwohl beide Künstler für ihre grossartige Stimme bekannt sind), die Kompositionen wirken auch tatsächlich genau so, wie sie wohl entstanden sind. Als Produzent meint man sogar genau heraushören zu können, an welcher Stelle jeweils der andere Musiker den Track fortgesetzt hat. Was mir hier ganz klar fehlt, ist die persönliche Handschrift der beiden Herren. Setzt man diese Tracks jemandem vor, ohne ihm zu sagen, von wem das kommt, käme niemand auf die Idee, dass diese beiden dahinterstecken.. und würde einem dann wohl verblüfft den Vogel zeigen, wenn man ihn aufklärt.

Vor 10 Jahren wäre dieses Album sicherlich alleine aufgrund der Produktionsweise aufsehenerregender gewesen, in Zeiten von Reason und Ableton Live jedoch hört es sich aber einfach nach einer Session zweier Softwaremusiker an, wie sie so in vielen Schlafzimmern der Welt produziert und unter Freunden ausgetauscht wird. Und ganz ehrlich: das können beide wirklich wesentlich besser!

Mein persönlicher Eindruck ist: Dieses Album wird selbst beim hartgesottensten Depeche Mode/ Erasure Fan mit ausgeprägter Sammelleidenschaft nach spätestens 2x hören im Regal vergammeln. Oder wie bei mir als MP3-Download irgendwo unter “das haben die zwei mal so nebenher gemacht” einsortiert werden.

Schade.

3 Comments

Hol das Stöckchen, Fiffi!

Ich hatte ja gehofft, abseits der in sich verschworenen WordPress-Gemeinde bleibe ich von diesem Spielchen verschont. Wäre ich ja sicher auch – wäre da nicht die Frau aller Frauen ~seufz~
Nun gut, ihr zuliebe erledige ich dann halt mal meine Aufgabe..
Kurz zur Erklärung:
Verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
Beantworte die Fragen, die gestellt wurden.
Bewerfe anschließend 5 Leute mit dem Stöckchen.
Gibt den Personen Bescheid, dass Du sie ausgewählt hast.
Stelle 5 Fragen, die beantwortet werden müssen.
Na dann, los gehts:
1) Du darfst dein Leben einen Tag mit einer bekannten Person tauschen. Wer wäre das?
Ganz klar: Hugh Hefner. Kein anderer Mann auf der Welt hat das Vergnügen, in seinem Leben so viele wunderschöne Frauen in seiner unmittelbaren Intimsphäre fast nackt herumhüpfen lassen zu können. Und die machen das auch noch freiwillig! Ich bin wirklich neidisch.

2) Wann hast du das letzte Mal richtig gelacht und warum?
Sofern mit “richtig gelacht” ein “aus vollem Herzen, richtig lange & bis der Bauch schmerzt” gemeint ist: Als meine Frau und ich uns in der Küche unter Einfluss merkwürdiger Substanzen spielerisch als uraltes, snobistisches Ehepaar unterhielten, wobei der Mann immer den letzten Part der Frau wiederholt, um zu signalisieren, dass er ihr folgt und zuhört.. irgendwann kamen wir an eine Stelle, an der sie mir zu verstehen gibt, dass wir reden müssen, weil “zwischen uns” etwas nicht mehr stimme; sie pausierte bei “zwischen uns..” und ich griff das mit “zwischen uns, Liebes?” wieder auf. Geschrieben klingt das nicht annähernd so witzig, aber uns blieb beiden in dem Moment die Luft weg vom Lachen.
3) Eines Morgens wachst du auf und bist ein CDU-Mitglied. Was ist passiert?
Ich hab die Maschine zum Wechsel zwischen den Parallelwelten falsch justiert und mich zudem mit einer Eintagsfliege gemeinsam weggebeamt.
4) Die Liebe des Lebens – Wahrheit oder Kauderwelsch?
Also unter “Kauderwelsch” verstehe ich ja eine unverständliche Anhäufung von Worten, mit denen man nix anfangen kann. Gut, die meisten schaffen das mit dem Thema Liebe vermutlich auch nicht, von daher hat die Frage an sich schon fast wieder eine Daseinsberechtigung.. aber zurück zur Antwort: Die Liebe des Lebens gibt es tatsächlich. Ich habe 42 Jahre gebraucht, um sie zu finden, aber es heisst ja auch: “Was lange währt, dauert lang.” (oder so.)
5) Was ist dein sehnlichster Wunsch?
Dass mir keine Fragen mehr gestellt werden.
So, ich bin dann soweit mal durch. Nun zu Euch, meine Lieben: Den folgenden 5 Personen werfe ich nun einen ausgewachsenen Baumstamm* an den Schädel.. (*ein Stöckchen)
und last but not least
..und hier sind Ihre Gewinnfragen:

1. Sie stellen in einem ziemlich heruntergekommenen Restaurant fest, dass der unter allgemeinem Gelächter bestellte “Inderteller” kein Schreibfehler war. Ihre Freunde essen munter drauf los. Wie reagieren Sie?

2. Wirsing, Blumenkohl oder gedünstete Jogginghosen in Senfsoße?

3. Mal angenommen, Sie könnten zu einem beliebigen Zeitpunkt für genau 10 Minuten ein Wurstbrot sein. Wem würden Sie sich zum Fraß vorwerfen wollen?

4. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich die Leber zu nehmen?

5. Warum zum Geier beantworten Sie diese saudämlichen Fragen?

und hopp!

 

0 Comments

Hardware, Software und mein Drang zu kotzen!

Gunamd.

Einige von Euch kennen mich ja mittlerweile aus Twitter als hundsmiserabler DJ, der nix auf die Reihe kriegt. Was viele von Euch wohl nicht wissen, ist, dass ich zusätzlich auch als grottenschlechter Musiker mein Dasein friste. Ja, is so. Schnauze!

Nun, als solcher hab ich natürlich in einer drittklassigen Mietswohnung in familienstrukturellem Dahinvegetieren nicht allzu viel Raum für teures Luxusspielzeug in Form von Synthesizern, Drumcomputern und dem ganzen anderen Schnickschnack. Dementsprechend reduziere ich meine kläglichen Versuche, der Welt sinnlose Klanggebilde unterzujubeln, auf die Kombination aus Software auf der einen und ein bisschen Hardware auf der anderen Seite.

So weit, so gut. Zum Musizieren (zumindest zu dem, was ich als solches bezeichne) benutze ich vorwiegend Reason. Aus Gründen. (HAHA, welch Wortspielkombi.) Kenner der Materie wissen, von was ich spreche. Allen anderen sei gesagt, dass es sich hierbei um ein quasi komplettes virtuelles Stück Studio handelt. Also hat es ganz schön viele Knöpfe, Drehregler, Schalter, Buttons, Fader (ich könnte noch etliche Bezeichnungen auflisten, aber Sie gähnen bereits so, dass ich Angst bekomme, Sie verschlucken gleich Ihren Monitor, also lasse ich das). So manch einer hat sich beim Zusammenschrauben von Tracks in Reason schon seine Maus kaputtgeschubbert, so viele Knöppe gibbet da. Also muss eine Lösung her: Ein externer Controller, auf dem sich die Regler und Knöpfe so programmieren lassen, dass sich die Software damit bequem bedienen lässt.

Sowas hat sich dann auch gleich gefunden: Der Axiom 25 von M-Audio. Handlich, klein (meine Frau sieht das anders), mit Klaviatur zum einspielen von Melodien und eben Knöpfen zum dran rumschrauben wie bekloppt. Ein kurzer Blick auf die Herstellerwebseiten verrät: beides perfekt kompatibel zueinander. Hurra, Hurra, Yippieyayeah Schweinebacke, find ich gut, Maria Schulz, Ramtamtam.

Funktioniert ja auch alles wunderbar.. Controller ans USB klöppeln, Reason starten, dem sagen “Altah, habsch hier Axiom 25, weisch!” und die Software übernimmt den Rest. Los gehts!

Der weibliche Teil der Weltbevölkerung wäre mit diesem Ergebnis hochzufrieden und würde den ganzen Krempel alsbald nur noch als gerade noch so geduldeter Staubfänger in der Wohnung vergammeln lassen. Meiner einer aber dachte sich heute “Hey, wieso lasse ich mich eigentlich nicht mal darauf ein, die Möglichkeiten dieses Controllers voll auszunutzen?” Ich mein, immerhin hab ich 20 verschiedene Programmplätze, auf denen ich mir meine persönlich interessanten Reglerzuordnungen abspeichern und die bei Bedarf abrufen kann. Is das nix? Doch, isses. Also frohgemut in PDFs gewälzt, wie man das denn anstellt, Midi-Implementierungscharts von Reason ausgedruckt und an das Werk. (“Midi-WAS???” Höre ich Sie hier gedanklich heinblöden.. Na dann googeln Sie hat mal, aber in nem extra Tab, die Seite hier bleibt gefälligst offen, Sie Hundsfott!)

Ha! Genau hier fing das Elend an. Egal, was auch immer ich probiert hab: Reason weigerte sich strikt, meine manuellen Zuordnungen zu empfangen. Ganz lapidar teilte es mir mit: “Altah, hasch Du Axiom 25, machsch Du Preset 10 an und hältsch die Fresse!”. Also quasi 19 mögliche Controller-Presets komplett fürn Arsch. Was aber gleichzeitig bedeutet: Entweder ich lebe mit der Zuordnung auf Preset 10, die Reason mir diktiert, oder ich lass es ganz bleiben. Kann das angehen? KANN DAS ANGEHEN???? Darf ich zum Beispiel im Mischpult nur 7 von 14 Kanalzügen per Hardware steuern, weil es nicht anders geht?!?

Nein! Geschlagene 7 (in Worten: S I E B E N !!!) Stunden habe ich nun versucht, Reason dazu zu überreden, meine eigenen Presets zu fressen. Ohne Erfolg. Ich war schon nahe dran, die Flugtauglichkeit des Axiom bei Minus 14 Grad im Abwurf aus dem dritten Stock zu testen.. und dann kam mir die Idee des Tages (und beinahe der Kotzgrund hoch):

Ich habe mich gegenüber Reason einfach blöd gestellt. Quasi der dümmste anzunehmende User, der nicht in der Lage ist, von seinem Controller abzulesen, was für einer das überhaupt ist. Axiom? Kenn isch ned, nie gehört. Ich hab da so ein komisches Ding, das hat Tasten, Knöpfe und ne Klaviatur, und ich will damit Reason steuern. Und wissen Sie was? PLÖTZLICH FUNKTIONIERTS!!!!!! Sobald nämlich Reason das Gerät nicht kennt, frisst es jede Eingabe, die es bekommen kann.. UND DA SOLL MAN BITTESCHÖN NICHT KOTZEN??????

Jetzt muss ich nur noch mein restliches Leben damit verbringen, sämtliche Zuordnungen manuell vorzunehmen und die dann auch irgendwohin zu speichern.

Gunamd.

3 Comments

Ja, es ist wahr!

Meine geliebte @trueffi und ich haben uns heute verlobt. Ein wundervoller Schritt in eine gemeinsame Zukunft – ich bin glücklich wie nie!

Vielen Dank an alle Freunde und Bekannten auf Twitter für die vielen, vielen sehr herzlichen Glückwünsche!

3 Comments

Entscheidungen, die schwer fallen

Liebe Leser,

wenn Ihr Euch entscheiden müsstet, ob Ihr lieber Euren Job oder Eure Freundschaft behalten wollt: Was würdet Ihr tun?

Mir fällt das gerade verdammt schwer.

0 Comments

Azido über Twitter.

Was ist Twitter für mich?

Twitter ist vor allem eines: komprimierte Selbstdarstellung. Ein Avatar, ein eng bemessenes Feld für eine kurze Selbstbeschreibung, eine Ortsangabe, fertig, los. Im Grunde gilt eine einfache Regel: Du bist, was Du schreibst – und für wen Du das tust. So entsteht ein unglaublich vielfältiger Kosmos aus Charakteren, dargestellt alleine nur durch deren – in 140 Zeichen gepresstem – Output von Worten. Doch wer glaubt, dieser Kosmos sei wirr und chaotisch, der irrt: Es gibt unheimlich viele Rituale, Begrifflichkeiten, Floskeln und Formulierungen, die immer wieder benutzt werden. Beispielsweise isst der typische (Deutsche) Twitterer unheimlich gerne Mett, Nutella und Oreo-Kekse, mag Einhörner, die Regenbögen auskotzen, fragt die anderen Teilnehmer gern, ob sie ihn gerade Fett genannt haben und hat eine Vorliebe für Vodka. Zudem gehört es zum guten Ton, jeden Freitag von Neuem andere Mitglieder zu empfehlen, denen man doch “aus Gründen” bitte folgen möge. Man könnte sagen, es gibt Regeln, denen sich jeder Twitterer früher oder später zwar nicht unterwirft, aber immerhin anpasst. Warum? Vermutlich, um eine Zugehörigkeit aufzubauen, um “dazuzugehören”, um Gefälligkeit zu erzeugen. Und wozu? Um “Follower” zu bekommen.

Denn die wichtigste Währung im Universum Twitter hört auf den Namen Follower. Mit denen steht und fällt die von Dir erzeugte und gewünschte Wahrnehmung Deiner Person. Wenn Dich niemand liest, kannst Du genausogut einer Parkuhr von Deinem Tagesablauf erzählen.Oder den genervten Kollegen/Familienmitgliedern/Agentur für Arbeit-Mitarbeitern. Wenn Dich viele lesen (wollen), hast Du anscheinend alles richtig gemacht. So jedenfalls der Usus unter Twitterern.

Twitter bedient hier eine ganz urtypische Eigenschaft von Menschen innerhalb einer Gesellschaft: Man möchte beliebt sein. Beliebt sein heisst in unserem Fall, viele Follower zu haben. Um das zu erreichen, gehen Twitterer unterschiedliche Wege: Die einen schreiben schwülstigen Herzschmerz-Müll, wie er normalerweise in den Poesiealben 11jähriger Erstmenstruanten zu finden ist. Herz geht immer und ist ein Garant für viele Follower. Die anderen sehen ihre Hauptfunktion bei Twitter darin, über alles mögliche herzuziehen, sei es die Politik, das Tagesgeschehen oder die Protagonisten des täglichen Unterschichten-Fernsehprogrammes. Oder über andere Twitterer. Funktioniert auch. Die Nächsten wiederum fungieren als neuzeitliche Fips-Asmussen-Gedenkwitzeschleuder. Auch das findet lesenden Beifall. Es entstehen Themenwelten, erdacht von einzelnen Personen, angepasst an die Bedürfnisse der anvisierten Leserschaft. Was sie alle gemeinsam haben: Die Person, die hinter den Themen steht, bleibt auch genau dort – dahinter. Zwar wird sie bei vielen in Form des Avatares bildhaft greifbar, aber sie verschwindet ansonsten hinter den Tweets. Man kann daher sagen: Nicht die Person an sich ist beliebt, sondern deren Text. Damit unterscheidet sich der gemeine Twitterer im Grunde also überhaupt nicht von dem Verfasser eines Blogs oder sonstigem Schriftkram. Doch was Twitter dann tatsächlich zum Suchtpotential verhilft und dieses ausmacht, ist das Echtzeit-Feedback der anderen Teilnehmer.

Was mir persönlich an Twitter nicht gefällt, ist die Tatsache, dass sich eine sehr beachtliche Zahl von Mitgliedern irgendwann im Laufe seiner “Karriere” nur noch an eben diesem Feedback orientiert. Sei es in Form von möglichst vielen Besternungen (den sogenannten Favs), sei es im stupiden Sammeln und Buhlen um möglichst viele neue Follower, sei es darum, den “Bestandsfollowern” exakt den Output zu bieten, den diese lesen wollen – aus meiner Sicht verödet damit der sowieso nur schwer greifbare Charakter des Einzelnen vollends, wird zur Marionette eines Systems, innerhalb dessen derjenige dann funktioniert. Dabei wäre genau dieser Charakter möglicherweise ein Mensch, den man mag, ein Mensch, der Facetten hat, die auch über den bewährt verzapften Mist hinausgehen. Schade, sehr schade, wirklich. So einige dort hätten für mich das Potenzial für tatsächliche Freundschaften, wenn sie denn nur “menschlicher” wären, als sie sich geben.

Auch wenn ich persönlich auf Twitter aus einem spontanen Einfall heraus die Liebe meines Lebens gefunden habe: Zwischenmenschliche Nähe alleine nur über das Medium Twitter entsteht nicht. Twitter ist die personifizierte Oberflächlichkeit. An dieser Stelle wird die Kuscheltweetfraktion natürlich erfahrungsgemäß laut aufschreien und mich der Blasphemie bezichtigen, aber nach über einem Jahr Twitter und damit dem “Durchzug” durch verschiedenste zusammengerudelte Mitgliedergrüppchen und Interessensgemeinschaften kann ich eines mit Sicherheit sagen: beliebt, beachtet und interessant ist man auf Twitter nur, solange man unterhaltsam ist und funktioniert. Oder man verfügt über eine beneidenswerte Anzahl von Followern, dann gilt es als “chic”, Dich zu kennen, egal was Du schreibst. Ab x-tausend Followern also quasi ein Selbstläufer ohne nennenswerten Nährwert.

Und doch: irgendwo dazwischen gibt es ein paar einzelne Individuen, die Dir schon eine Ewigkeit folgen, die kaum von sich hören lassen, nie Kritik an Dir äußern, egal was Du schreibst, Dir hin und wieder mal ein Sternchen an Deinen Tweet kleben um Dir zu zeigen, dass sie das Geschriebene toll fanden, und nichts von Dir erwarten. Nicht mal, dass Du ihnen ebenfalls folgst. Die sind es, die Twitter für mich sympathisch machen, denn die sind Mensch geblieben. Die, und der Humor.

Ich lache einfach zu gerne, um Twitter den Rücken zu kehren, sonst wäre ich vermutlich schon längst wieder weg.

3 Comments

Die Bundespanzlerin.

0 Comments

Your Soul Is In The Mirror.

0 Comments